Testbericht aus der Image Hifi 03/2017 Autor: Andreas Wenderoth  Bilder: Grandinote u. Rolf Winter

Grandioses Dream-Team

Öffnet man die Verpackungen, liegen – ganz großes Kino –
weiße Handschuhe auf einer samtig-roten Decke, die locker um
die Verstärker geschlagen ist. Gleich wird aus der Kiste vermut-
lich noch ein Herr mit Zylinder steigen und ein paar Zauber-
tricks vorführen, denkt man. Ein solch verführendes Entree stei-
gert die Vorfreude, und die Idee des Bühnen-Zauberers ist im
Grunde auch gar nicht weit hergeholt, denn diese Verstärker lie-
ben den Auftritt. Und nutzen ihn – keine Illusion – für buch-
stäblich magische Momente. – Doch bevor wir die Augen
schließen, machen wir sie erst einmal auf.
„Proemio“, heißt so viel wie „Vorwort“ oder auch „Präambel“
und macht dem vorgelagerten Ort in der Kette klar, „Silva“ ist die
Abkürzung von Silvana – so heißt Magris Großmutter (es gibt auch
noch eine Phono-Stufe Celio, die er nach seinem Großvater be-
nannt hat). Die Verstärker kommen in einem schwarz-silbernen
Gehäuse daher, das deutlich amtliche Ausmaße hat. Mit 15 Kilo ist
die Proemio nicht eben leicht (die Endstufe wiegt sogar satte 40 Ki-
lo und ich bewundere Vertriebschef Uwe Heile dafür, mit welcher
Lässigkeit er sie allein in den vierten Stock getragen hat!). Und ei-
gentlich auch ziemlich groß. Wenn auch nicht im konventionellen
Sinne (die Front ist mit 31,8 cm relativ schmal), denn die Verstär-
ker gehen (wenn da mal kein Sinnbild dahintersteckt!) neben der
Höhe vor allem in die Tiefe, die Endstufe noch ein bisschen mehr
als die Vorstufe: Mit 47 Zentimetern passt sie gerade eben noch auf
meinen TimeTable. Während sie außer einem schwarzen Ein/-Aus-
schalter über keine weiteren Bedienelemente verfügt, rahmt bei der
Vorstufe ein spiegelndes Metallband die Bedienelemente. Je drei
symmetrisch angeordnete Knöpfe links und rechts vom Display,
das sich mit einem zweiten Rahmen nochmals grafisch abhebt. Auf
der – ebenfalls größtmöglicher Symmetrie verpflichteten – Rück-
seite befinden sich hochwertige Anschlüsse, drei XLR-, drei Cinch-
Eingänge und zwei Ausgänge, einmal symmetrisch, einmal unsym-
metrisch. Die Endstufe Silva verfügt ausschließlich über einen
symmetrischen Eingang.
Mit den Knöpfen auf der Frontseite (die von ihrer Anmutung de-
nen auf der angenehm schlichten, sehr flachen weißen Fernbedienung entsprechen,

sie erinnert ein wenig an einen iPod) lassen

sich Eingangswahl, Balance und Grund-Lautstärke
nebst Mute-Schalter, aber auch eine spezifische
Lautstärke für jeden Eingang festlegen. Was sehr an-
genehm ist, um etwaige Gain-Unterschiede der
Quellgeräte auszugleichen. Aber auch, weil der Ver-
stärker ohne diese Voreinstellung nach jedem Ein-
schalten grundsätzlich bei 0 beginnt, was ein bis-
schen mühsam sein kann. Über den Knöpfen thront
ein Firmenlogo, das offenbar für Blinde geschaffen
wurde (eine Idee kleiner könnte es meinem ganz
persönlichen Geschmack schon sein), darunter,
ebenfalls immer noch aus dem Nebenzimmer gut
lesbar, der Name des Verstärkers. Den man ja auch so
nicht vergessen würde.
Es liegt übrigens kein Stromkabel dabei, ein klares
Zeichen dafür, dass man den Grandinotes mit einer
Standardstrippe Gewalt antun würde. Vertriebschef
Uwe Heile hat mir freundlicherweise ein JPS Labs
Alu minata Reference mitgebracht. „Das ist richtig
gut“, hatte er gesagt, was so viel heißen muss, dass er
meine Kabel allenfalls für ok hält. Der Gerechtigkeit
halber muss ich meine (mir sehr ans Herz gewachse-
nen) HMS selbstverständlich entschieden verteidi-
gen, aber ein Direktvergleich macht deutlich, dass das
Aluminata noch ein paar Feinheiten mehr herausholt
und die Grandinotes sozusagen zum vollen Erblühen
bringt. Allerdings kostet das Kabel ja auch fast vier-
mal so viel. Und: Die Kombi klingt – so viel sei hier
schon verraten – auch ohne Aluminata schlichtweg
überragend.
Eine andere Geschichte, mit der man sich zunächst
eine Weile beschäftigen muss, ist die Aufstellung. In
Unkenntnis davon, wie „heiß“ die Endstufe wirklich
wird (sehr heiß!), hatte ich sie zunächst zu nah am

Plattenspieler platziert. Als dann aber – durch mehrere Bretter hindurch – die Unterseite meines Artemis „erglühte“ und ich merkte, das dies nicht nur der Vorfreude auf

seine neuen Spielpartner geschuldet war, holte ich sie von dort
schleunigst weg. Ich habe verschiedene TimeTables, aber die Silva
beansprucht eindeutig die große Fläche und will völlig frei stehen.
Ein Platz, den sie sich aber auch redlich verdient: Die Silva braucht
Luft zum Atmen. Und auch keineswegs eine Tom Evans-Phono-
stufe in ihrer Nähe: Kurzer Moment der Irritation, aber sobald ich
den 20th Anniversary Mk II ein gutes Stück entfernter stelle, ist das
Brummen sofort verschwunden. Übrigens rät Magri, seine Endstu-
fen niemals vor den Lautsprechern, und auch nicht auf gleicher
Höhe, sondern immer etwas zurückgesetzt zu positionieren. Ich
halte mich daran, welcher Verstärker will schon im Nahfeld von
Schallwellen durchgerüttelt werden?
Sobald der runde Power-Knopf im unteren Drittel der schwarz
eloxierten Aluminium-Frontplatte gedrückt ist, heißt es zunächst:
Warten. Der mit großen digitalen Zahlen begleitete Countdown
von 99 auf 0 verlangt – im Sinne einer optimalen Arbeitsspannung
– ein wenig Geduld. Die jedoch schnell belohnt wird, sobald man
anfängt zu hören. Zum Beispiel Johnny Guitar Watsons
” Ain’t that a bitch”
(DJF Records 20485 A, LP) aus dem Jahr 1976: Sicherlich
keine im engeren Sinne audiophile, aber dennoch großartige
Scheibe. Das zweite Stück der ersten Seite heißt vielsinnig „I want
to ta-ta you Baby“ und ist ein lupenreiner Blues. Erste Überra-
schung: die Kraft. Die Endstufe mit ihren vermeintlich bescheide-

nen 2-mal 37 Class A-Watt treibt mühelos meine Sehring-Lautsprecher, die mit ihren 84 dB ja nun nicht gerade als Wirkungs-

grad-Wunder gelten. Der tief herunterreichende E-Bass hat Druck,
ist schnell und dermaßen souverän zupackend, dass man, würde
man es nicht besser wissen, denkt, man sitzt vor einer Anlage mit
der mehrfachen Leistung. Bass und Schlagzeug (hinten links) knal-
len einem fast brutal in die Bauchhöhle, kein Wabern, sondern ent-
schlossene Attacke. Aber zugleich mit tonalen Nuancen, die klar-
machen, dass hier eben nicht nur schiere Kraft, sondern auch viel
Feingeist im Spiel ist. Weit öffnet sich der Raum, herrlich schieben
die Bläser, und glasklar liegt über allem die Telecaster des viel zu
früh verstorbenen Meisters. Mit seiner Stimme, die ich – mal abge-
sehen von ihrer immensen Coolheit – in früheren Ketten doch zu-
weilen als eine Spur, ich will nicht sagen „gepresst“, aber doch leicht
verdichtet, in Erinnerung habe. Davon kann hier keine Rede mehr
sein. Sie wirkt völlig gelöst und hat jede Menge Raum. Wie auch die
gesamte Aufnahme luftiger, offener und räumlicher wirkt, als ich
sie je gehört habe. Dass das Stück Drive hat, wird man auch auf ei-
ner schlechteren Kette kaum bestreiten können, aber mit den
Grandinotes „swingt“ es eben noch deutlich mehr, so als würde,
wie von Geisterhand (wahrscheinlicher: der Hand des Signor
Magri) das präzise Zusammenspiel der Musiker noch deutlicher
offengelegt werden.
Die Geschichte von Grandinote, südlich von Mailand gelegen, ist
die einer langen Reise, die mit der Magnetosolid-Technologie ihr
Ziel gefunden zu haben scheint. Im Grunde begann sie 1993, als
sich der künftige Elektronik-Ingenieur Massimiliano Magri, da-
mals 20 Jahre jung, sein erstes Wickelgerät für Übertrager besorg-
te. Bis heute haben alle von ihm konstruierten Verstärker eigen-
händig gewickelte Übertrager. 1996 baut Magri seinen ersten
Verstärker namens Araldo, damals noch mit Röhren, weil das, wie
er fand, einfacher zu handhaben war. Er ist nicht unzufrieden mit
dem Klang, glaubt aber, dass es noch besser gehen muss. Zur Jahr-
tausendwende hört Magri auf, Röhrenverstärker zu bauen, weil er
denkt, dass die Zeit für etwas Neues herangebrochen ist.
Mit seinen ersten Magnetosolid-Protototypen gelingt es ihm,
die Hörer zu verblüffen: Transistorverstärker, die nach 300-B
Röhren klingen! Leider haben sie aber auch noch das, was Magri
in der Regel für den Hauptnachteil der meisten Röhrenverstärker
ansieht: einen etwas vagen Tiefton. Insgesamt hätte er auch gerne
noch ein bisschen mehr Energie und Dynamik. 2005 lässt er sich
seine Magnetosolid-Technologie patentieren. Der erste ausent-
wickelte Verstärker mit Grandinote-Emblem heißt „A Solo“ und
klingt genau so, wie er es sich vorstellt: natürlicher und organischer als gewöhnliche Transistor-Verstärker, ”reicher”, aber zugleich mit deutlich konturierterem Bass.
In den nächsten Jahren verfeinert er seine
Geräte, arbeitet insbesondere weiter am Tiefton und
erhöht zugleich die Dynamik.
Die reinen Class A-Verstärker von Grandinote ha-
ben laut Magri konstruktionsbedingt mehr Band-
breite und zugleich einen höheren Dämpfungsfak-
tor als gewöhnliche Röhrenverstärker. Überhaupt
als jeder andere Verstärker, der ohne Gegenkopp-
lung auskommt. Zwischen den Verstärkerstufen ver-
wendet Magri keinerlei Kondensatoren, sondern
setzt auf Direktkopplung, was, wenn man ihm folgt,
schwieriger ist, aber im Ergebnis lohnend: „Wenn es
so entscheidend ist, ob ich einen Mundorf-, Jantzen-

oder anderen Kondensator verwende, heißt das im Silva

Umkehrschluss doch, dass Kondensatoren immer
ein klanglimitierender Faktor sind!“ Die einzigen
Kondensatoren sitzen bei ihm im Netzteil, in der
Ausgangstufe und im unsymmetrischen Schaltkreis,
wo es sich nicht vermeiden lässt – ein Grund, war-
um er einer symmetrischen Verbindung immer den
Vorzug geben würde.
Magri hat den Doppelmonoaufbau so konsequent
betrieben, dass seine Vollverstärker und Stereo-End-
stufen jeweils zwei Netzkabel benötigen. Aber auch
im symmetrisch aufgebauten Proemio sind, wenn
man ihn öffnet, die Module fast spiegelbildlich ge-
doppelt. Außerdem, auch das eine Besonderheit (für
ihn selbst eher eine Selbstverständlichkeit), verwen-
det er Übertrager. Nein, er ist nicht der Erste, der Aus-

gangsübertrager in Transistorgeräten verwendet (in der Vergangenheit hat zum Beispiel auch McIntosh

damit experimentiert), aber sein Schaltungsdesign
unterscheidet sich von anderen erheblich, weil er sich
viel mehr vom gewöhnlichen „solid state“ entfernt
hat. Magri sagt, er baut Röhrenverstärker, nur eben
ohne Röhren. Und weil das Herz eines Röhrenver-
stärkers nun einmal die Ausgangs-Übertrager sind,
haben auch seine Verstärker konsequenterweise
Übertrager. Auch wenn sie sich, wegen der unter-
schiedlichen Strombedürfnisse, sehr von den in
Röhrenverstärkern verwendeten unterscheiden. Eines der Attribute, mit denen er selbst seinen Sound
beschreibt, ist „sweet“, was ich persönlich für einen
zumindest leicht irreführenden Akzent halte: Denn
von einem süßlich-schönenden Röhrensound kann
beim besten Willen keine Rede sein. Die Proemio ist
schnell, lebendig und, ich bin mit dem Wort zurück-
haltend, aber hier trifft es die Sache, organisch. Si-
cherlich kein Studiogerät, kein reiner Signaldurchrei-
cher, natürlich macht sie etwas, verlässt die Ebene des
rein Neutralen, nie unangenehm (im Gegenteil!),
aber doch ausreichend, um von einem spezifischen
Sound zu reden. Wobei man festhalten muss: Dieser

Sound macht Spaß, macht an, ist wunderbar. Und nie so,

dass man Gefahr laufen könnte, sich daran zu
überhören. Im Gegenteil, es ist gar nicht so leicht,
wieder auf andere Verstärker zu wechseln. Fast so, als
hätte Magri einen kleinen Suchtfaktor eingebaut.
Vielleicht muss man sich das Gerät daraufhin noch
mal genauer anschauen: Wer weiß, vielleicht wird in
seinem Inneren irgendeine betörende Substanz ver-
dampft. Aber Spaß beiseite…
Wenn man ein Instrument selbst einmal gespielt
hat, ist man vielleicht besonders kritisch, wenn es
um dessen tonale Aufzeichnung geht. Ein paar Jahre
Unterricht auf der klassischen Gitarre haben aus
mir keinen großen Gitarristen gemacht (bedauerli-
cherweise), aber ich weiß doch zumindest recht ge-
nau, wenn ich eine Schallplatte höre, ob dies eine
gute Abbildung einer klassischen Gitarre ist oder
eher nicht: Meistens eher nicht. Natürlich, es gibt er-
freuliche Ausnahmen. Zum Beispiel Andrés Segovia
auf Telefunken-Decca (SAD 22010, LP), die ich als
Promo-Platte besitze und mir wie alle Promo-Plat-
tenbesitzer selbstverständlich einrede, noch näher
an der Urmatritze zu sein. Aufgenommen im März
1967 in New York und Madrid verströmt die Sara-
bande von Bach auf der B-Seite einen so livehaften
Charakter, dass man den Herrn mit der großen
schwarzen Brille und dem schütteren Haar, der so
wunderbar unangestrengt spielt, sozusagen als Gast
im Zimmer hat. Umfangen von einem Meer von
Klangfarben, das die Grandinotes beeindruckend
offenlegen, taucht man tief in diese Aufnahme hin-
ein. Erlebt den Raum, der nicht ganz klein gewesen
sein kann, ungemein luftig erscheint das, eine Auf-
nahme, die durch die Grandinotes förmlich „at-
met.“ Tonal scheint diese Scheibe auf unbestimmte
Weise richtiger, als ich sie bislang gekannt habe, und
wenn Segovia in den tiefen Lagen spielt, bekommt
der Gitarrenkörper ungeahntes Volumen.
Es mag nüchternere Verstärker geben als diese, aber
ganz sicherlich nicht sehr viele, die so viel Freude be-
reiten, indem sie den Zugang zur Musik ebnen. Hier
ist röhrenhaft Luft zwischen den Instrumenten, ein
gewaltiger Raum baut sich auf, und die Musik wirkt
trotz Extrakelle „Schönheit“ niemals künstlich, sondern – ganz im Gegenteil – vielleicht sogar natürlicher.
So als würde etwas hinzugefügt, was der Musik
an anderer Stelle verloren gegangen ist. Ich weiß
wohl, dass diese Deutung keinen streng naturwissen-
schaftlichen Maßstäben genügt, aber wir reden ja
hier von der Empfindungsebene. Und offen gesagt,
die naturwissenschaftlichen Erklärungen zu den
Klangschälchen des Franck Tchang haben mich auch
nie ganz zufriedenstellen können. Trotzdem hängen
sie in meinem Hörraum. Weil ich sie für ein ganz
außergewöhnliches Tuningprodukt halte. Aber ich
schweife ab. Oder doch nicht? Gehört es nicht ei-
gentlich genau dazu? Welchen Aufwand muss man
betreiben, um einem auf eine Schallplatte gepresstes
Tonsignal seine Natürlichkeit zurückzugeben? Noch
haben wir es trotz modernster Verstärker nicht ganz
geschafft, mit dem Live-Ereignis gleichzuziehen und
ein Konzert im häuslichen Wohnzimmer so zu über-
tragen, als säßen wir wirklich im Konzertsaal. Aber
mit dieser italienischen Elektronik kommen wir
dem, sagen wir, etwas näher.
Auf dem musikalisch wie aufnahmetechnisch
großartigen Doppelalbum
(Deutsche Gram-
mophon, 00289 479 3598, 2-LP) hat der vielbeachte-
te Violinist Daniel Hope sich 2013 dem Thema astro-
nomische Harmonie und Sphärenmusik gewidmet.
Das einleitende, neu transkribierte „Imitazione delle
campane“ des visionären Violinenvirtuosen Johann
Paul von Westhoff, der 1696 in Dresden eine Samm-
lung von Partiten für Violine Solo schrieb (die ver-
mutlich für Bachs berühmte Sonaten und Partiten
Vorbildfunktion hatten), lebt vom Kontrast einer
sehr ruhigen Kontrabasslinie (sehr voll und körper-
haft!), über dessen sattem Fundament sich das Feuer
wahnwitzig virtuoser Violinenfiguren entfaltet. Ein
ungemein vollständiger, räumlich-luftiger und sehr
breitbandig anmutender Klang, dem nichts Artifizi-
elles anhaftet. Keine Härten, nichts Körniges. Schein-
bar grenzenlose Dynamik, und dabei immer sehr
schnell. Magri sagt, akustisch vereint er das Beste der
beiden Welten aus Röhren und Transistoren in seinen
Geräten. Man mag das für Werbegerassel halten. Aber
wenn man sie hört, fällt es sehr schwer, ihm zu widersprechen.

Ich kann mich in den letzten Jahren nur

an ein einziges Mal erinnern, da mich eine Elektronik
ähnlich stark, fast magisch, berührt hat: Das war, als
ich den Kondo Overture PM-2 testen durfte, der ja
ein Vielfaches kostet.
Der Proemio versteht sich übrigens auch glänzend
mit meiner Pass-Endstufe und kann laut Magri wegen
seiner geringen Ausgangsimpedanz eigentlich jede
Endstufe auf dem Markt treiben. Wenn man ihn aller-
dings mit der Grandinote-Endstufe gehört hat, fällt es
sehr schwer, wieder auf eine andere Kombination
zurück zu wechseln. Das maximale Ergebnis wird, so
ist zumindest mein Eindruck, dann erzielt, wenn bei- 
de Geräte derselben Philosophie entstammen. Wobei
die Notwendigkeit, im eigenen Haus zu bleiben, bei
Vor- und Endstufe unterschiedlich groß ausgeprägt
scheint. Nach einigem Hin- und Herwechseln und
verschiedenen Kombinationen mit Fremdgeräten
komme ich zu dem (vorläufigen) Ergebnis, dass man
der Endstufe eher zwingend eine Grandinote-Vorstu-
fe gönnen sollte (die rein symmetrischen Eingangs-
buchsen legen ja auch nahe, dass sie ungern „fremd“-
geht), die Vorstufe aber sehr flexibel mit anderen
Geräten kombiniert werden kann. Zusammen bilden
sie ein Dream-Team von einer Musikalität, die in die-
sem Preissegment kaum zu toppen sein wird. Sicher-
lich ist es auch nicht verboten, mal mit einem der beiden Verstärker (meistens wohl am besten mit der Vorstufe Proemio)
zu beginnen. Etwas Luft nach oben hat noch niemandem geschadet.
Und ist in jedem Fall eine großartige Perspektive. Bravo!
Ein Test von audio.de vom 07/2015 über den Grandinote Demone Autor: Johannes Maier Bilder: Grandinote Homepage

UNO, DUE, TRE..

Erfüllen immer mehr highendige Amps die Forderungen ”wenig Gegenkopplung” und
”Class-A”, kommt jetzt ein Italiener zudem mit einer Halbleiter-Schaltung mit
Ausgangs
trafo raus. Und setzt damit dem Verstärkerklang eine ganz neue Krone auf.
Auch wenn sich Don Camillo und Peppone ein paar
Kilometer weiter östlich stritten und der Po nicht
direkt durch die Ortschaft in der Provinz Padua
fließt: Ein für Italien typischere (einst zu rund 3000 Seelen zusammengelegte) Gemeinde als Bressana Bottarone gibt es nicht. Und wie sich’s gehört: In der dortigen
Via Primo Maggio tüftelt ein schwarzbärtiger Herr namens Magri Massimilano an Geräten herum, die mit ihren Rahmen aus schweren Alu-Profilen und ihren verchromten Deckel-Blechen auf den ersten Blick wie professionelle Kaffeemaschinen aussehen.
Mit immer noch ordentlichem Appetit vernahmen die
Tester, dass es sich bei den Produkten der Firma Grandinote um Verstärker handelt. Die Zuneigung steigerte
sich sogar bei dem Zauberwort „Class A”. Und verschwand auf der Stelle bei der Nennung des Preises:
Weil die italienische Firma für ihre Monoblock-Flaggschiffe namens Demone nicht die unter Highendern gerade noch gängigen 20k, sondern bereits diabolische
40 000 Euro verlangt.
Aber was meint der selbstbewusste Meister mit dem
Begriff „Magnetosolid”, den er in seinen Prospekten zitiert. Aha, so la la das gleiche wie AUDIO’s Redakteure
und Techniker, die seit geraumer Zeit bei potentiellen
Herstellern mit ähnlichen Ideen hausieren gehen. Denn
am Beispiel von Dutzenden getesteter Verstärker mussten sie feststellen, dass Single Ended und echtes (!)
Class A, also die Betriebsweise ohne Gegentakt-Übernahmeverzerrungen und mit den geradesten Kennlinien,
bei Röhren zu relativ handfesten Egebnissen führt – und
bei Halbleitern mangels Leistung oftmals nur zu
Schwächlingen fürs Kuriositätenkabinett
Der simple Grund: Die Röhren-Amps
besitzen einen Ausgangstrafo, der ihnen
mit einem bestimmten Übertragungsverhältnis dabei hilft, den zunächst limitierten Strom (der ja bei Class A den Ruhestrom nicht übersteigen soll) zuletzt
doch noch in ordentliche, Boxen-gängige Happen zu verwandeln.
Bei Transistorverstärker herrschte in
den letzten Jahrzehnten aber offenbar
das Gesetz vor, dass sie „eisenlos” zu
arbeiten hätten (prominente Ausnahme:
die Spartrafo-AB-Wattgiganten von
McIntosh). Ein Gesetz, das Massimiliano schon vor Jahr und Tag in den Po entsorgte und fortan mit Freuden Magnetkern-Übertrager sowie Class-A-„Solid-
State”-Transistoren zu „Magnetosolid”-
Ausgangsstufen verband.
Und wenn schon denn schon: Werden
zwei symmetrisch angesteuerte, gleich
aufgebaute aber unabhängig arbeitende
Single-Ended-Verstärkerzüge – der eine
an diesem und der andere an jenem Primärwickel-Ende – am Schluß via Übertrager verbunden, gibt es nicht nur keine
Übernahme-, und keine groben Kennlinien-, sondern eigentlich überhaupt keine
Verzerrungen mehr! Denn das bisschen
was die eine Seite überhaupt noch an
Unrat produziert, kommt von der anderen Seite ja auch am Trafo an. Der Trafo
sorgt nun dafür, dass die Störungen gegenphasig aufeinandertreffen, so dass
ihnen nichts anderes übrig bleibt, als
sich untereinander aufzuheben.
Wunderbar, denn so durfte Massimiliano auch auf die übliche Gegenkopplungsschleife verzichten, die wegen ihrer unvermeidlichen Zeitverzüge oftmals nicht viel mehr korrigiert als neue
Probleme schafft. Und en passant: Die
Hübe der beiden Single-Ended Seiten
addieren sich zu doppelten auf, so dass
– vom Übertrager passend umgespannt
– doppelter Strom fließen und sich die Leistung nach Vater Ohm und der Formel 2 x 2 vervierfachen kann.
Laborchef Peter Schüller und der Autor
sahen sich nach Demone-Sichtung an:
Wussten wir’s doch, im Prinzip darf man
gar keine anderen Verstärker bauen!
Allerdings hat die Natur davor Schweiß
gesetzt: Obwohl der Ausgangsübertrager eines Demone ähnlich aussieht wie
der Netztrafo, deuten schon die vier Einzeladern der Primär-Anschlusses auf einen wahrlich verwickelten Aufbau mit
hohem Kraftschluss hin. Der eiserne
Ringkern bestehe – was AUDIO gern
glaubt – aus einer kniffligen Legierung.
Messlabor

Um Vorab-Sauberkeit zu gewähren hat
Grandinote überdies jede der drei Stufen
einer Halbseite Single-Ended ausgelegt
und mit eigens stabilsierten und von einer
Unzahl von Elkos zwischengespeicherten Versorgung bedacht.
Da kann – im äußersten Notfall opfern sich
Schmelzsicherungen – eigentlich wirklich
nichts mehr schiefgehen, und richtig, so
klang es denn auch! Oder auch nicht,
denn die Demone schafften es auf der einen Seite, wirklich für nichts zu sorgen,
für Null, nada, absolute Stille, für einen
schwarzen Hintergund, der sich bis in die
Ewigkeit erstreckt. Und während die HiFi-
Weltpresse diesen oder jenen Tiefton-
Pudding schon als Wunderbass feiert,
fährt aus dem Demone-Nichts mit unaufhaltsamer Kraft und präziser Bewegung
etwas wirklich Dreidimensionales, Greifbares, Wägbares und Urgesundes heraus.
Natur pur, fuhr es den Testern durch den
Kopf. Und ähnlich wie bei der famosen
Class-A-Röhre Transmitter von NAT (AUDIO 7/14, 140 Punkte) wurde es ihnen
wieder bewusst, was bei nicht ganz so
günstiger Verstärkung alles schief laufen
kann. Etwa Frauenstimmen, die mal zu
frech-kindisch, mal zu wallkürenhaft und
dann je anschwellender desto aufdringlicher klingen. Nicht so bei unseren tapferen Class-A-Italienern: Über sie singen

die Damen wohlgemut so wie der Herr

gott sie schuf und dann strecken sie –
gleichsam – den mal zu fahlen, mal überbelichteten Phantom-Ebenbildern aus
den minderen Verstärkern ihre rosigen,
wohldurchbluteten Zunge raus.
Weil die Demone – zur Demonstration genügten die Sonics-Allegra-Arbeitsmonitore – die Musik als Ganzes und nicht als
manieriertes Flickwerk schildern, schickt
es sich eigentlich nicht, von Tiefen, Mitten
und Höhen zu reden.
Also mit Bedacht: Die Demone zeigten,
dass ein Klavierlauf auch ohne künstliches
Blitzlicht perlt und funkelt – und das die
Percussion auch ohne Feuerwerks-Schärflichkeit funktioniert.
Im Wesentlichen geht es diesen Monoblöcken aber um den inneren Zusammenhang, etwa darum, wie sich ein Gitarren-
Rhythmus mit der mal galant dahinziehenden, mal straff pulsierenden Bass-Strömung reibt. Und nicht nur um schmetternde Bläser, sondern darum, wie das Musik-
Uhrwerk die Rädchen des Jazz-Ensembles zur Arbeit treibt.
Entsprechend genial, Instrument für Instrument und doch als Gesamtkörper stellen die Monoblöcke Orchester dar. Und
pars pro toto gibt es für den Highend-
Klassikhörer eine entscheidende Information: Dass er bei der Demone-Wiedergabe von Violinen selbst bei Paganini-Teufeleien nicht zittern muss.

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audio

Grandinote Test 8/2016 audio.de
Lesen Sie hier den aktuellen Testbericht zu den Transistor-Vollverstärkern von Grandinote.
■ Von Andreas Günther – www.audio.de ›08 /2016

Hier können Sie den kompletten Testbericht von audio.de lesen. [Testbericht öffnen]

Röhre oder Transistor?  Die Magnetosolid® Technologie von Grandinote ist die ultimative Antwort.

Der Name dieser Technologie stammt aus einer Kombination von “ferromagnetisch” mit “solid”. So multiplizieren sich die Vorteile der Solid-State- und Röhrenverstärker unter Überwindung ihrer jeweiligen Mängel. Alle Schaltungen sind in Class A und ohne Gegenkopplung. Jedes Bauteil wird sorgfältig ausgewählt. Das Ergebnis ist präzise und dynamisch, aber sanft, natürlich, luftig, warm und angenehm.

Mit Hilfe der Magnetosolid Technologie und dem sehr aufwändigen Konzept kommen die Grandinote Verstärker zu einem genaueren und natürlicheren Klang.

Demone - Verstärker finale 60W mono

Grandinote Demone Monoendverstärker, Referenz der Fachzeitschrift AUDIO

Die Demone Monoblöcke sind die kompromisslosesten Endverstärker im Grandinote Programm.

Die Demono Monoendsstufen sind die Top of the Line Endverstärker von GRANDINOTE.
Sie sind komplett in der kompromisslosen VHP Magnetic Technologie aufgebaut.

demone_web

    • Technische Daten :
    • Leistungsverstärker Mono
    • VHP Magnetic Technologie
    • Nennleistung 60W
    • Dämpfungskoeffizienten von mehr als 230
    • Frequenzgang bis 350 kHz 1,5Hz
    • Ein symmetrischer Eingang XLR (Voll symmetrisch)
    • Class A
    • Keine Gegenkopplung
    • Mates Zwischendirekt: ohne Kondensatoren
    • Leistungsaufnahme 220W (jeder Kanal)
    • Gewicht 30 kg (jeder Kanal)
    • L = 318 x H = 196 x D = 473 [mm] (jeder Kanal)
    • Preis pro Paar inklusive MwSt 30.000 €
    • Garantie 5 Jahre

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A Solo - Integrierter Verstärker 37+37W

The stereo integrated amplifier Grandinote A Solo expresses all the musical qualities of the Magnetosolid® products, in a single case configuration.

  • A SOLO home page-Stereo integrated amplifier
  • Power for channel 37W
  • Damping factor > 80
  • Frequency response 3Hz – 200 kHz
  • Four stereo inputs RCA
  • One stereo output RCA
  • Class “A”
  • No feedback
  • Weight 40kg
  • Grandinote’s warranty of 5 years

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Shinai - Integrierter Verstärker 37+37W full-dualmono

Grandinote Shinai has refined and charming sound of Magnetosolid® amplifiers. Supreme musical characteristics of Prestigio, dual case 60W amplifier, are transferred in this little masterpiece of 37W for channel.
In summary, these are two mono units, enclosed in a single chassis.
Requires two power cables.

  • shinai_webStereo integrated amplifier
  • Power for channel 37W
  • Damping factor >150
  • Frequency response 2Hz – 240 kHz
  • Two unbalanced inputs RCA
  • Two balanced inputs XLR (full-balanced)
  • Balanced inputs XLR unbalanced convertibles
  • Class “A”
  • No feedback
  • Direct coupling stages: no capacitor used
  • Full-dualmono
  • Absorption 270W
  • Weight 40kg
  • W=318 x H=196 x L=473 [mm]
  • Grandinote’s warranty of 5 years

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Prestigio - Integrierter Verstärker 60W dualcabinet

Grandinote Prestigio is a integrated “multi-case” amplifier.
The two mono-amps share volume, input, and balance informations trough the Grandinote network “AMSYNET” (AMplifiers SYstem NETwork).
Grandinote Prestigio, based on Magnetosolid® technology, produces a tight and dynamic solid-state sound, conserving the sweet and natural sound peculiar of tube amplifiers.

  • Prestigio MINIMonofonic integrated amplifier
  • Nominal power 60W
  • Damping factor >150
  • Frequency response 2Hz – 240 kHz
  • Three unbalanced inputs RCA
  • Three balanced inputs XLR (full-balanced)
  • Balanced inputs XLR unbalanced convertibles
  • Class “A”
  • No feedback
  • Direct coupling stages: no capacitor used
  • Absorption 220W (each channel)
  • Weight 30kg (each channel)
  • W=318 x H=196 x L=473 [mm] (each channel)
  • Communication network AMSYNET
  • Grandinote’s warranty of 5 years

Galerie (zum vergrößern klicken Sie auf  die Fotos)

Silva - Power Verstärker 37+37W full-dualmono

Grandinote Silva, is a full-dualmono power amplifier based on Magnetosolid® Technology.
Therefore it counts extension, tight and precision of a solid state power amplifier combined with the sweetness and harmonic content of a real high end tube amplifier.
These are two mono units, enclosed in a single chassis.
Requires two power cables.

  • Silva_webFull-dualmono power amplifier
  • Power for channel 37W
  • Damping factor >150
  • Frequency response 2Hz – 280 kHz
  • One balanced input XLR (full-balanced)
  • Class “A”
  • No feedback
  • Direct coupling stages: no capacitor used
  • Full-dualmono
  • Absorption 270W
  • Weight 40kg
  • W=318 x H=196 x L=473 [mm]
  • Grandinote’s warranty of 5 years

Galerie (zum vergrößern klicken Sie auf  die Fotos)

Futura - Power Verstärker 60W mono

Grandinote Futura, is a mono block power amplifier based on Magnetosolid® Technology
Therefore it counts extension, tight and precision of a solid state power amplifier combined with the sweetness and harmonic content of a real high end tube amplifier.
Futura is the highest statement of Magnetosolid technology.

  • futura_webMonofonic finalamplifier
  • Nominal power 60W
  • Damping factor >150
  • Frequency response 2Hz – 280 kHz
  • One balanced input XLR (full balanced)
  • Class “A”
  • No feedback
  • Direct coupling stages: no capacitor used
  • Absorption 220W (each channel)
  • Weight 30kg (each channel)
  • W=318 x H=196 x L=473 [mm] (each channel)
  • Grandinote’s warranty of 5 years

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Magnetosolid®-VHP

Essenza - Verstärker integriert 37+37W full-dualmono

Grandinote Essenza è l’evoluzione di un amplificatore Grandinote Shinai, da cui differisce esclusivamente per lo stadio d’uscita. Infatti Essenza è equipaggiato dello straordinario ed esclusivo Magnetosolid-VHP. É l’estremizzazione della tecnologia Magnetosolid®, facente uso di componenti ferromagnetici ancora più raffinati e pregiati.

  • essenza_webAmplificatore integrato due canali
  • Potenza nominale per canale 37W
  • Coefficiente di smorzamento superiore a 230
  • Risposta in frequenza da 1,5Hz a 300 kHz
  • Due ingressi sbilanciati RCA
  • Due ingressi bilanciati XLR (full-balanced)
  • Ingressi bilanciati XLR convertibili in sbilanciati
  • Classe “A”
  • Nessuna retroazione
  • Accoppiamenti interstadio diretti: senza condensatori
  • Full-dualmono
  • Assorbimento 270W
  • Peso 40kg
  • L=318 x A=196 x P=473 [mm]
  • Prezzo IVA compreso 19.800 €
  • Garanzia Grandinote di 5 anni
  • Magnetosolid-VHP

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Divina - Verstärker integriert 60W dualcabinet

Grandinote Divina è l’evoluzione di un amplificatore Grandinote Prestigio, da cui differisce esclusivamente per lo stadio d’uscita. Infatti Divina è equipaggiato dello straordinario ed esclusivo Magnetosolid-VHP. É l’estremizzazione della tecnologia Magnetosolid®, facente uso di componenti ferromagnetici ancora più raffinati e pregiati.

  • 1divina_webAmplificatore integrato monofonico
  • Potenza nominale 60W
  • Coefficiente di smorzamento superiore a 230
  • Risposta in frequenza da 1,5Hz a 300 kHz
  • Tre ingressi sbilanciati RCA
  • Tre ingressi bilanciati XLR (full-balanced)
  • Ingressi bilanciati XLR convertibili in sbilanciati
  • Classe “A”
  • Nessuna retroazione
  • Accoppiamenti interstadio diretti: senza condensatori
  • Assorbimento 220W (ciascun canale)
  • Peso 30kg (ciascun canale)
  • L=318 x A=196 x P=473 [mm] (ciascun canale)
  • Rete di comunicazione AMSYNET
  • Prezzo per la coppia IVA compreso 27.000 €
  • Garanzia Grandinote di 5 anni
  • Magnetosolid-VHP

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Araldo - Verstärker Finale 37+37W full-dualmono

Grandinote Araldo è un amplificatore finale audio hi-end no-compromise. É l’evoluzione del Grandinote Silva, da cui differisce per lo stadio d’uscita. Infatti, Silva è dotato dell’esclusiva circuiteria Magnetosolid-VHP. La sua progettazione e la sua costruzione nascono per esprimere al meglio le doti del suono Magnetosolid®. Possiamo godere di un suono naturale e dolce, ma al tempo stesso energico, dinamico e controllato. Si tratta di due autentici finali monofonici racchiusi in un unico chassis.

Necessita di due cavi d’alimentazione.

  • Araldo_webAmplificatore finale full-dualmono
  • Potenza nominale per canale 37W
  • Coefficiente di smorzamento superiore a >230
  • Risposta in frequenza 1,5Hz – 350 kHz
  • Un ingresso bilanciato XLR (full-balanced)
  • Classe “A”
  • Nessuna retroazione
  • Accoppiamenti interstadio diretti: senza condensatori
  • Full-dualmono
  • Assorbimento 270W
  • Peso 40kg
  • L=318 x A=196 x P=473 [mm]
  • Prezzo IVA compreso 19.800 €
  • Garanzia Grandinote di 5 anni

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Weitere Informnationen zu Grandinote erhalten Sie unter www.grandinote.it